Wohlbefinden
20:15 – heute 2. Teil des Hellinger Seminars. Bin danach mit David noch Essen gewesen und dann sofort nach Haus. Total müde, erschöpft, hab auch etliche Stunden geschlafen und geträumt (komisches Zeug: war mit David in der Westernstadt einkaufen; kommt wahrscheinlich daher, dass wir uns beim Essen über sein Projekt in Pullmann City und meine Bestrebungen, den Kokopelli aufzutreiben, den ich seiner Meinung nach dort hätte ergattern können, unterhalten haben. An sich nicht unangenehm der Traum, bis auf die Tatsache, einer sehr seltsamen, für mich fast zu engen Vertrautheit, aber das Witzige daran ist, dass ich in diesem Moment sowieso aufgewacht bin). Jetzt bin ich in einer komischen Verfassung. Ich bin noch immer ziemlich bleiern, bin auch nach der 2. Tasse Kaffee nur bedingt aufnahmefähig, aber ich funktioniere – grins – zumindest konnte ich für Bernd eine Pizza ins Rohr schieben. Irgendwie bin ich froh, dass sich sein Freund jetzt verabschiedet hat. Gemein – der Kleine ist echt nett und Berndi versteht sich total gut mit ihm – aber mir ist jetzt nicht so nach Besuch und irgendwie hat mit der Knabe gestört. Phänomenal – er ist abgedampft, ohne dass ich überhaupt was sagen musste und für Berndi ist das auch total ok. Würde ich nicht schon hunderte Male darauf aufmerksam gemacht worden sein, dass es Zufälle nicht gibt, würde ich dies als einen solchen bezeichnen. So aber kann ich nur blöd glotzen…..
Langsam kann ich mir die Ereignisse des heutigen Tages wieder ins Gedächtnis zurückrufen. Ich kann noch immer nicht über alle Erlebnisse sprechen (das muss sich erst setzen), aber manche Dinge zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht. Zum Beispiel die Energie dieser Gruppe bei Annemarie, das gemeinsame Kaffeetrinken, eine Nähe zu mir vollkommen fremden Menschen, irgendwo eine gleiche geistige und intellektuelle Ebene….. Vor allem die Aussage von Astrid über meine gewinnende Art, mein Lächeln, meine positive Ausstrahlung und noch viel mehr die herzliche Verabschiedung von Dieter. Es ist eine seltsame innere Ruhe bei mir eingekehrt, ein schönes Gefühl – ich weiß echt nicht, wann ich jemals so zufrieden war. Probleme sind momentan gar nicht da, wenn man mich in dieser Minute fragen wüde, ob ich welche hab, würde ich definitiv mit NEIN antworten. Ich fühl mich so, als ob ich über den Dingen stehen würde.
Leo spukt in meinem Kopf herum, aber nicht unangenehm. Ich hätt ihm so viel zu erzählen, Momentan ist er der einzige, dem ich meine Erlebnisse mitteilen könnte. So – und jetzt hab ich beinhart eine SMS geschickt – „Was spukst du da in meinem Kopf herum, du Biest? Aber ich genieße es,,,,,,“ Mir war danach, soll er sich doch denken was er will…
Frei nach dem Motto: „Meines zu mir und Deines lass ich bei Dir!“ – wie so oft dieses Wochenende gehört – das tut gut….