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Finale X-mas Party

Komme gerade leicht angeschlagen aus der Innenstadt zurück Bin hundemüde und froh, endlich aus den Office-Klamotten gehüpft zu sein und im “abgefuckten” T-Shirt herumhängen zu können. War mit David im Lusthaus bei der “gnädigen Frau” und habe die Technik für die Live-Musik und Hintergrundgedusel wie auch die Anordnung des Buffets und der Tische sowohl für Abendessen als auch für Bar besprochen. Der “Herr Lusthaus” sprich die “gnädige Frau” war heute das erste Mal umgänglich, so dass sich meine Bedenken über Location, Personal und Service etwas legen. Na, ja - jetzt ist’s eh schon gelaufen. Es ist jetzt so wie’s ist - da gibts nichts mehr zu rütteln. Ich hab versucht aus der Entscheidung der Buben das Beste zu machen. Mehr geht eben nicht. Basta!
Danach haben wir Davids , nein eigentlich Olivers “Presse-Ausweis-Auto”, bei ihm zu Hause abgestellt, Sandra aufgepickt und sind zum Mystery-Shopping-Auftrag auf die Mariahilferstrasse ins Café Ritter auf Kaffee und Kuchen testen aufgebrochen. Auftrag an sich pipifein, so was lob ich mir. Aber ein Freitag nachmittag, noch dazu in der beginnenden Weichnachtssaison mit Pkw in der Mariahilferstrasse ist der absolute Wahnsinn! Ich bin k.o.!
Berndi trifft sich mit seinem Freund, somit ists jetzt zu Haus total gemütlich. Ich werd mich mit dem “Träumfänger” in eine Ecke oder gar ins Bett verziehen und werd ein bisschen lesen. Vorher vielleicht noch ein bissl bei Arnd Stein relaxen, oder doch ein heißes Bad mit ganz viel Schaum,Kaffee und Zigarette.
Habe über meine RGL-Geschichte nachgedacht und komme zu dem Schluß, dass das Verbieten der Gedanken, das brutale Wegwischen der Träume auch nicht die Lösung ist. Irgendwie ist das so negativ. Dieses “das bilde ich mir nur ein”, das “das darf einfach nicht sein”, mein “das mußt du aus deinen Gedanken streichen” bewirkt nichts Gutes, weil mein Unterbewusstsein so leicht vermeldet, dass ichs vielleicht ja doch gerne hätte und bei der Erinnerung an das Gewesene und den Träumen von dem was möglicherweise doch irgendwann sein könnte, fühle ich mich wohl und geborgen. Vielleicht sollte ich meine Gefühle augenblicklich nur auskosten, weil es mir momentan damit gut geht. Geniessen, nicht weiter kommunizieren, nichts erwarten und nichts forcieren…..*grübel,grübel*.

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