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abgeschottet

hatte heute mein Handy zu Hause vergessen und beim meiner Rückkehr einen Anruf von Irene meiner NLP-Trainerin vorgefunden. Irgendwie ein Wink des Schicksals. Hab ein bissl mit ihr geplaudert, kann aber die angebotenen weitere Seminare derzeit nicht nur aus finanzieller Sicht sondern auch aufgrund meines Seelenzustandes nicht weiterführen. Hab Irene ganz ehrlich gesagt, dass es mir augenblicklich nicht gut geht und sie hat mir ein persönliches Coaching angeboten. Vielleicht sollte ich es in Anspruch nehmen, alles eine Frage des lieben Geldes. Andererseits bin ich nach wie vor in der Ecke, niemanden an mich heranzulassen. Am allerwohlsten fühle ich mich vor dem PC, mit meinen Emails, welche ich grad noch als Tor zur Außenwelt gelten lasse, mit meinem Tagebuch, die Kopfhörer aufgesetzt und in der Endlosschleife immer wieder die selbe Musik hörend (The Gambler - damit sich die Worte über Spieler endlich in mein Hirn einbrennen, Bye Bye - damit ich endlich begreife was zu tun, I’m Alright - damit ich’s auch glaube, dass ich irgendwann einmal über die Sache hinweg und wieder “allright” sein werde…)

Hab grad mit Michi telefoniert, der es genauso beschissen geht. Ihr Mann macht ihr das Leben zur Hölle, Martin hat seine 2. Affaire zugegeben und hält zu Michi “freundschaftlichen” Kontakt. Ab und zu mal ein Anruf. Michi hält das am Leben, mich würd’s umbringen. Wenn ich dies sehe, dann kann ich meine Entscheidung, nicht länger auf eine Äußerung von Roland zu unserer Situation zu warten erstmals vor mir vertreten. Weh tut’s allemal noch. So viel, dass ich nicht schlafen kann, dass mir unentwegt schlecht ist. Ich hoffe nur, dass ich irgendwann vor lauter Erschöpfung “zusammenbreche” und dann vielleicht tagelang schlafe. So vergeht die Zeit schneller und irgendwann hab ich dann vielleicht alles vergessen….

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