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Fürsorge und ein klein wenig Zuversicht

Was ist eigentlich die Steigerung von danke? Tausend Dank? Ich find nicht das richtige Vokabel, ich weiß nur, dass ich es mit Worten nicht ausdrücken kann, was ich Günther als Dank für seine Fürsorge gerne sagen würde. Noch nie im Leben hat mir ein Mensch so viel Gutes getan. Nicht mal meine Mutter. Und dabei kennen ich den Mann überhaupt nicht, weiß grad ein bissl was von seiner Lebensgeschichte und der schweren Erkrankung seiner Frau. Er hat mich heute angerufen um sich zu erkundigen, ob mir seine gestringen Denkanstöße nützlich waren, ob ich diese für mich verwerten und verarbeiten konnte. Hat sich nach meinem Befinden erkundigt, ganz ernsthaft, kein oberflächliches “wie geht’s dir” wie von Roland, sondern wirklich bei jedem meiner Worte eingehakt, nachgefragt und mit guten Ratschlägen zur Seite gestanden. Und jetzt soeben ist eine total liebe Mail gekommen, ein paar schöne Gedanken und ein Umarmungszertifikat. Und zum Segelfliegen nimmt er mich auch mit, wenn ich nach Kärnten komm. Gott wie ist das SCHÖÖÖÖÖÖÖÖN!!!!!

Heut ist’s mir ja tagsüber schon ein bissl besser gegangen. Im Büro war ich ziemlich ruhig, immer wieder hab ich mir die gestrige Erkenntnis des “Zuckerbrot und Peitsche”-Spieles und des absichtlichen Verletzens um mich in die Knie zu zwingen vor Augen gehalten. Mit diesem Wissen aber auch durch das (augenblicklich wohl noch ein bissl “wackelige”) Akzeptieren dieser Situation schaffe ich es, meinen Kummer ein wenig in seine Grenzen zu weisen. Ich habe es heute sogar geschafft, dem Drang, mich irgendwie bei Roland bemerkbar zu machen, zu widerstehen.

GKA hat heute bei mir ein Statement zu den “Mißverständnissen” hinsichtlich der Gerüchteküche im office abgegeben. Hmmm - ich weiß wohl nicht, was er damit bezwecken will. Aber es ist sinnlos, sich darüber den Kopf zu zerbrechen. Wichtig zu wissen ist, dass er einfach eine “linke Natter” ist und nichts ohne Berechnung tut. Also muss man das Gesagte einfach im Raum stehen lassen. Noch viel mehr hat mich sein Angebot, mit ihm zu sprechen, für den Fall, daß ich Probleme habe, erstaunt. Er möchte ja nicht haben, dass ich in 1 Jahr “das Hangerl schmeiße” und das Unternehmen verlasse, weil ich nicht mehr kann. NA GENAU - das hätt’ ma gern!!!! Einen Teufel was werde ich tun!!!!!! Ich kenn die krummen Spiele der Herren Geschäftsführer und deren Prokuristen in der Zwischenzeit schon ganz genau! Ein Wort - ganz egal um welche Art von Problemen es sich handelt - und ich bin geliefert. Nein wirklich nicht! Ich mach meinen Job wie bisher. So weit als möglich perfekt, unantastbar, souverän. Meine Probleme mit den Mitarbeitern löse ich mir schon selbst und meine privaten Angelegenheiten gehen ihn gar nichts an, auch wenn sie auch seinen “Chef” betreffen. Hab ihn mit seinen eigenen Waffen geschlagen. Hab mich liebenswürdig, nett, scheinbar hoch erfreut und geehrt ob seines Angebots bei ihm bedankt und ihm gesagt, dass ich es gleich gar nicht einmal so weit kommen lassen werde, jemals “Bauchweh” zu bekommen…..

Hab heute wieder Riesenprobleme mit meinem Bein gehabt. Konnte schon wieder überhaupt nicht gehen. Günther hat mir quasi befohlen, zum Facharzt zu gehen. Ich werde gleich morgen nochmals einen Termin beim praktischen Arzt ausmachen und bei ihm eine Überweisung zum Spezialisten beantragen. Ich darf in dieser Sache den Kopf nicht in den Sand stecken und auf ein Wunder warten. Ich muss einfach wieder fit sein, vielleicht gibt’s ja doch noch einige positive Dingen die da draußen auf mich warten…..

One Response to “Fürsorge und ein klein wenig Zuversicht”

  1. Lilli Says:

    Danke liebe Snuk für deinen Eintrag. Freu mich schon darauf mit dir bei Sonnenschein und Wärme ein Eis essen zu gehen. Und ich hoffe dass das doch noch ein gutes Jahr wird für uns alle.
    Liebe Grüße und eine feste Umarmung

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