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diese verdammte Hoffnung….

…ist so was von unlogisch, ist so was von destruktiv, mach jegliches Bemühen zunichte. Wenn ich nicht wüßte, was ich bislang alles zuwege gebracht habe, würde ich mich heute wieder einmal für das totale “Nudlaug” halten. Ich muß mir echt krampfhaft alle bislang erreichten Erfolge herholen und vor Augen halten, damit ich nicht im Glauben an meine Unfähigkeit versinke.

Roland hat heute morgen versucht GKA zu erreichen und ist auf meinem Telefon gelandet. Kurz, knapp und bünding - sauunfreundlich, höchst unwirsch, einfach unangenehm. Tja - und schon ist sind sie wieder da, meine falschen Erwartungen. Hatte ich blödes Schwein doch erhofft, er würde meine - natürlich ebenfalls eiskalte - Reaktion bemerken und vielleicht zu gegebener Zeit mit einem “Entschuldigungstelefonat”, wenn auch konstruiert, einlenken. Nichts da!Tja - was habe ich mir bloß vorgestellt. Reines Wunschdenken!!!! Ich kann’s eben noch immer nicht verkraften, daß er mich total ignoriert. Ob ich das jemals kann? Kann man sich an eine solche Situation gewöhnen? Kann man lernen, damit umzugehen? Wenn ja, wie? Ich würd ich weiß nicht was dafür geben, wenn ich endlich damit umgehen könnt. Aufgrund dieses abermaligen “Versagens” ist heute wieder so ein Tag, an dem ich überlege, ob es nicht doch besser wäre, die Firma zu verlassen. Anderseits läuten bei diesem Gedanken in meinem Hirn jegliche Alarmglocken. Es ist nicht so leicht, einen solchen Job zu bekommen, schon gar nicht in meinem Alter. Und meine Kündigung wäre sicher nichts anderes als Flucht vor dem Problem. Zugegeben, in der ersten Sekunde sicher der einfachere Weg, aber wer weiß, wie’s dann weiter geht. Davonzulaufen und selbst irgendwo anders neu zu beginnen heißt noch lange nicht, die Sache auch wirklich aus dem Kopf zu haben. Hmmmm - grübel, grübel!!!

Zumindest aber bin ich soweit, daß ich bislang keine Wochenendgrüße vom Stapel gelassen habe und auch immer noch den festen Vorsatz habe, dieses nicht zu tun. Ich werde von meinem Vorsatz einfach nicht abweichen. Damit erhoffe ich mir, Bewegung in die Sache zu bringen. Wieder ein Schritt weiter weg von Roland, auch wenn’s mir augenblicklich nicht so ganz gut bekommt. Aber ich muß mir immer wieder meinen Stolz vor Augen halten. Ich möchte nicht mehr ankriechen und um gekünstelte Zuwendung anbetteln. Fühl mich momentan ein bissl schwach und allein. Wenn bloß jemand da war, der mir den Rücken stärken könnt. Jemand der mich bestätigt, daß mein Tun - wenn es auch jetzt unangenehm ist - später einfach zu meinem Besten sein wird. Ich versuch’s mir einzuhämmern, aber leider bin ich da nicht ganz so standhaft. Ich kann mir selbst nicht ganz glauben. Hmmm - mangelndes Selbstvertrauen also!!!!! Wieder was zum nachdenken! Vielleicht sollt ich Günther anrufen, der weiß sicher Rat…..

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