Unschönes, Unerquickliches und manchmal auch Nettes
Die letzten Tage hatte nichts Positives an sich. NEIN - so kann man es nicht formulieren! Es haben sich einfach viele unschöne Dinge zugetragen (so unschön, dass ich sie hier gar nicht festhalten möchte; am Besten ist, sie bald wieder zu vergessen) ABER nichtsdestotrotz kann ich das Positive daran erkennen. Nämlich die Möglichkeit zu lernen, damit umzugehen und irgendwann souverän über den Dingen zu stehen. Es ist einfach nur ein bisschen viel auf einmal bzw. sind die Zeitabstände zwischen dem Eintreffen der Ereignisse relativ knapp bemessen. Es blieb kaum Zeit die “Schläge” zu erfassen, geschweige denn durchzuamten. Dies alles hatte gestern meinen totalen “Zuck aus” im Büro zur folge. Leider habe ich erstmals so richtig die Fassung verloren. So ein Bockmist!!!!! Heute ärgert mich meine “Entgleisung”, aber das ändert jetzt nichts mehr an der Tatsache. Morgen steht deswegen ein Gespräch mit DKO ins Haus. Bin ernsthaft am Überlegen ob ich mit der Wahrheit herausrücken soll. An sich wäre es mir ein Bedürfnis und eigentlich auch mein Weg, im konkreten Fall wäre es nicht nur taktisch unklug sondern eine absolute Eselei. Ohne einen anderen Job in der Tasche zu haben kann ich den Jungs leider nicht sagen, daß sie menschlich das absolut Letzte sind. Ich könnte versuchen, es ihnen mit der feinen Klinge zu servieren, quasi in edle Worte verpackt, muß aber trotzdem damit rechnen, daß a) sie es nicht verstehen wollen/können, b) sich an ihrem Verhalten nichts ändert, ganz im Gegenteil, sich dieses wahrscheinlich noch verschlimmert, weil entlarvt und letztendlich c) sie mich dann sehr schnell loswerden wollen. Hmmmm - eine schwierige Sache. Na, ja - ich mag mir jetzt den Kopf gar nicht voll machen. Ich werde morgen in der Sekunde entscheiden, wie ich mich verhalten werde. Ich glaube, in solchen Situationen bislang immer ein gutes Gespür gehabt zu haben.
Hatte heute einen kurzfristigen Rückfall ins beschissene “Roland-Tief”, glaube aber, mich bereits wieder ein bissl gefangen zu haben. Genau am Höhepunkt des “Zusammenbruchs” hatte ich ein Zusammentreffen mit der Nachbarin, welches mit einem gemütlichen Plausch bei ihr endete. Scheint ein ganz Nette zu sein. Hat versucht, mich aufzubauen. Das Gespräch hat mir echt gut getan. Ist auch allein, hab sie nach ihrem Urlaub zum Gegenbesuch bei mir zu einem Glas Wein nach “Balkonien” eingeladen, weil sie den Balkon in ihrer alten Wohnung so vermisst. Freu mich schon drauf. Danke lieber Gott, dass du Heidi heute genau zum richtigen Zeipunkt an meine Tür hast klopfen lassen.
David hat gestern die total geniale Idee des Healing Circle mit Ernie (Sushwap Indianer) am Schneeberg. Wir haben beschlossen, gemeinsam ein “Seminar” für Freunde, Bekannte und Gleichgesinnte (Selbstfindung, Mentaltraining, Spiritualität, innere Heilung, positives Denken, etc) basierend auf den Ritualien und Zerimonien der “First Nation” auszuarbeiten. David hat heute bereits das Detailprogramm erstellt, ich habe den “marketingtechnischen” Teil fertig ausgearbeitet - das Ding ist im Kasten. Es gilt nun nur mehr, den Termin mit der Edelweishütte abzustimmen und Ernie aus Kanada einzufliegen. WOW - ich bin urigst stolz auf uns! Und ich kann’s gar nicht erwarten, daran teilzunehmen….
Und es ist ja doch wahr:
nothing stays for ever,
everything must change some day,
it all goes in circles,
nothing stays the same old way…..
(Hans Theessink)