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	<title>snuk's thoughts</title>
	<link>http://snuk.blog.spiritproject.com</link>
	<description>This is a blog of a member of the spiritproject.</description>
	<pubDate>Thu, 25 Aug 2005 00:00:01 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>nicht mehr zurückblicken</title>
		<link>http://snuk.blog.spiritproject.com/2005/08/25/nicht-mehr-zuruckblicken/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2005 00:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snuk</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[	Ich möchte nicht mehr zurückblicken. Das macht mich einfach fertig. Immer wieder holt mich die Vergangenheit ein, immer dann wenn ich glaube, es geschafft zu haben. Immer wieder lasse ich mich zu unüberlegten Aktionen hinreißen, die ich in der nächsten Sekunde fürchterlich bereue. Nur weil ich nicht loslassen kann. 
	Ich werde dieses Tagebuch hier beenden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich möchte nicht mehr zurückblicken. Das macht mich einfach fertig. Immer wieder holt mich die Vergangenheit ein, immer dann wenn ich glaube, es geschafft zu haben. Immer wieder lasse ich mich zu unüberlegten Aktionen hinreißen, die ich in der nächsten Sekunde fürchterlich bereue. Nur weil ich nicht loslassen kann. </p>
	<p>Ich werde dieses Tagebuch hier beenden. Vielleicht irgendwo ein neues beginnen. Ich möchte alles hinter mir lassen, ich kann einfach nicht mehr&#8230;..
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Persönlichkeitsspaltung</title>
		<link>http://snuk.blog.spiritproject.com/2005/07/28/personlichkeitsspaltung/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jul 2005 00:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snuk</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[	Oh Jesus! Beinahe hätt ich mich wieder täuschen lassen. Beinahe hätt ich geglaubt, ihm unrecht getan zu haben. Beinahe hätt ich geglaubt, ein zu extremes Bild gezeichnet zu haben. Beinahe hätt ich mich wieder &#8220;einlullen&#8221; lassen&#8230;.
	Der Mann hat echt eine Persönlichkeitsstörung! Das ist die einzig logische Erklärung für sein Verhalten. Ist ja irgendwie schon der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Oh Jesus! Beinahe hätt ich mich wieder täuschen lassen. Beinahe hätt ich geglaubt, ihm unrecht getan zu haben. Beinahe hätt ich geglaubt, ein zu extremes Bild gezeichnet zu haben. Beinahe hätt ich mich wieder &#8220;einlullen&#8221; lassen&#8230;.</p>
	<p>Der Mann hat echt eine Persönlichkeitsstörung! Das ist die einzig logische Erklärung für sein Verhalten. Ist ja irgendwie schon der Hammer, dass ich mir überhaupt das Hirn über sein krankes Verhalten mache. Aber irgendwie such ich eine Erklärung, sonst schwappt das Hin- und Hergerissensein letztendlich noch auf mich über. Das möcht ich überhaupt nicht mehr! Ich hab das die letzten Monate gelebt und kann nun dankend darauf verzichten. Kalt - warm, freundlich - krätzig, feixend - abweisend, nett - beleidigend das ist ja nicht zum Aushalten. Es gibt absolut keine Linie. Nix worauf ich mich einstellen könnt, wobei ich sprech eh nur mehr vom beruflichen miteinander, von sonst schon gar nix mehr. Komm mir vor wie beim Segelkunstflug - geschüttelt, katapulitiert, hin- und hergerissen, in den Sitz gedrückt um in der nächsten Sekunde gleich wieder kopfüber im Gurt zu hängen. Allein der Adrenalinkick fehlt. Es dreht sich der Magen um und die Kotze wandert die Speiseröhre hoch bis zum Kehlkopf. Bei einer Herausforderung wie beim Segelkunstflug durchaus legitim, bloß dort hatte ich solche Zustände nie. Das Glücksgefühl war viel zu berauschend als daß der Körper so reagiert hätte. In der Situation mit Roland hingegen scheint dies anders zu sein. Da ist von Glücksgefühl keine Spur, es ist nur die Strapaz und die grenzenlose Übelkeit!!!!!! </p>
	<p>Wahrscheinlich kommt er mit sich selbst nicht zurecht und überträgt daher dieses Scheißgefühl auf mich. Na, aber wirklich nicht! Damit ist Schluß. Nach der heutigen Erfahrung (schon wieder einmal die Pestigkeit in Person) bin ich soweit, daß ich mir das nicht mehr gefallen lassen mag. Bislang hab ich mich in Distanz und Totstellen geflüchtet. Wie sich erwiesen hat, nicht gerade zielführend. Ich werde beim nächsten Mal konkret aussprechen - wurscht wo ich bin, wer nebenan sitzt und wer mein Telefonat mitkriegt - dass ich sowas nicht mag. Egal welche Konsequenz dies hat. Ich denke, wenn ich das freundlich vorbringe, mit schönen Worten, kann die Konsequenz so drastisch nicht sein&#8230;..</p>
	<p>Adieu, Herr Borderline!
</p>
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		<title>Fool That I Am</title>
		<link>http://snuk.blog.spiritproject.com/2005/07/27/fool-that-i-am/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jul 2005 00:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snuk</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[	Fool that I am,
For falling in love with you.
And, fool that I am,
For thinking you loved me, too.
	You took my heart,
Then played the part of little coquette.
And, my dreams just disappeared
Like the smoke from a cigarette.
	Fool that I am,
For hoping you&#8217;d understand.
And thinking you
Would listen, too,
And, oh, the things I had planned.
	But we couldn&#8217;t see [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Fool that I am,<br />
For falling in love with you.<br />
And, fool that I am,<br />
For thinking you loved me, too.</p>
	<p>You took my heart,<br />
Then played the part of little coquette.<br />
And, my dreams just disappeared<br />
Like the smoke from a cigarette.</p>
	<p>Fool that I am,<br />
For hoping you&#8217;d understand.<br />
And thinking you<br />
Would listen, too,<br />
And, oh, the things I had planned.</p>
	<p>But we couldn&#8217;t see eye to eye<br />
So, darling, darling, darling,<br />
This is goodbye.<br />
But I still care, but I still care,<br />
And oh, fool that I am.<br />
Oh, but I still care,<br />
Fool that I am.</p>
	<p>(Etta James)</p>
	<p>&#8230;.und schon wieder einmal &#8220;umgefallen&#8221;. Hatte mich so bemüht, Distanz zu halten - wieder alles für die Fische. Nein, vielleicht nicht ganz. Vielleicht war&#8217;s nur ein kurzes &#8220;Knieschlottern&#8221; -  hat nur mehr ein Bauchkrampfen ausgelöst, aber keinen Schmerz und schon gar keine Tränen. Muß nachdenken, muß mir einen anderen Weg einfallen lassen - so geht&#8217;s nicht. Vielleicht sollt ich ein bissl mehr Geduld mir mir haben&#8230;.
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Antrag auf Schulterklopfen - männliche Philosophie - Bauchgefühl</title>
		<link>http://snuk.blog.spiritproject.com/2005/07/21/antrag-auf-schulterklopfen-mannliche-philosophie-bauchgefuhl/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2005 00:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snuk</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[	Hab heute David von Wolfgangs wundersamen Kontaktaufnahmeversuch erzählt. Einfach deswegen, weil&#8217;s mir echt immer noch schleierhaft ist, was er sich davon erwartet. Frei nach der Philosophie, dass nix ohne Grund geschieht. David hat das ganz einfach erklärt. Hat gemeint, dass Wolfgang - obwohl er&#8217;s nie zugeben würde - sehr wohl weiß, wie stark ich wirklich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Hab heute David von Wolfgangs wundersamen Kontaktaufnahmeversuch erzählt. Einfach deswegen, weil&#8217;s mir echt immer noch schleierhaft ist, was er sich davon erwartet. Frei nach der Philosophie, dass nix ohne Grund geschieht. David hat das ganz einfach erklärt. Hat gemeint, dass Wolfgang - obwohl er&#8217;s nie zugeben würde - sehr wohl weiß, wie stark ich wirklich bin und dass er mir mit der Präsentation seiner großen Liebe einfach zeigen will, dass auch er es &#8220;geschafft&#8221; hat. Möglicherweise möchte er sogar ein wenig Bestätigung von mir bekommen, dass er etwas &#8220;geleistet&#8221; hat. Bestätigung/Lob/Anerkennung von jemanden, der stärker ist als man selbst, beflügelt einfach und gibt einem kurzfristig eine Menge Selbstvertrauen&#8230;.</p>
	<p>Na, ja - so unlogisch ist das gar nicht. Wenn&#8217;s wirklich so ist, dann kann er das gerne haben. Mit tut&#8217;s nicht weh und ihn bringt es weiter. Und letztendlich bin ich mit Anerkennung in unserer kurzen gemeinsamen Zeit nicht gerade großzügig umgegangen. Nicht, dass ich ihn nicht geachtet hätte, aber ich hab von Anfang an gewußt, dass er einfach schwächer ist als ich. So ist&#8217;s nun mal - aber weil&#8217;s ja um nix geht, kann ich echt ein bisschen &#8220;Lob&#8221; verteilen. Vielleicht motiviert es ihn ja, den Weg beizubehalten und möglicherweise schafft er es wirklich, gewisse Stärke aufzubauen. Eigentlich würd ich&#8217;s ihm wünschen ebenso daß die neue große Liebe wirklich das ist, was ihn glücklich sein läßt. Hmmmm - während ich das schreib hab ich ein total ungutes Gefühl im Bauch. So als ob das doch nicht gut gehen würde, genauso wie damals, als er zu seiner Frau zurückgegangen ist. Komisch - dabei weiß ich von seiner Freundin überhaupt nichts! Natürlich werde ich das niemals kommunizieren - es geht mich ja auch überhaupt nichts an. Aber eigentlich find ich&#8217;s total schade, ich würde mir für ihn wirklich nur das Beste wünschen. Vielleicht sollte ich ihm vor dem Schlafengehen ein paar gute Gedanken zukommen lassen. Mehr kann ich eh nicht tun&#8230;&#8230;</p>
	<p>Erstmals in meinem Leben nehme ich das berühmte &#8220;Bauchgefühl&#8221; war und aufgrund der Ereignisse der letzten Wochen fange ich sogar an, ein bissl darauf zu vertrauen. Auch wenn es mich zuweilen doch etwas verstört, gerade dann, wenn es sich um Roland handelt. Ich habe versucht, die Sache als erledigt zu betrachten, aber mein Bauch sagt mir, dass es das nicht ist. Ich kann es überhaupt nicht erklären, es tut auch nicht mehr weh und es macht mich auch nicht mehr traurig, aber es ist einfach da, obwohl ich mit List und Tücke versuche, mit meinem Verstand &#8220;darüberzufahren&#8221;.  Gelingt natürlich nur bedingt, immer wieder meldet sich etwas in mir, dass mir sagt, dass er irgendwann (so wie alle anderen) wieder dastehen wird. Ich weiß gar nicht, ob ich das möchte. Gemessen an meiner augenblicklichen Situation (allmählich kommt alles wieder ins Lot) wohl eher nicht. Ich bin froh, dass ich es schaffe jeglichen Kontakt (auch auf geschäftlicher Ebene) zu vermeiden und ich mit jedem Tag ein bisschen mehr Abstand gewinne. Mein Urlaub im August wird das Übrige dazu tun.</p>
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		<title>Stimmen aus der Vergangenheit</title>
		<link>http://snuk.blog.spiritproject.com/2005/07/20/stimmen-aus-der-vergangenheit/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2005 00:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snuk</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[	Als ich heute im office meinen Posteingang geöffnet hab, hab ich meinen Augen nicht getraut. Eine Email von Wolfgang - ein &#8220;Gschicht&#8217;l&#8221;. mittlerweile gut 2 Jahre zurückliegend, ähnlich der Roland-Story, allerdings mit niveauvollerem &#8220;Abgang&#8221;. Ich bin immer noch mehr als erstaunt und frage mich, warum er möchte, dass wir uns treffen. Wir hatten bisher keinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Als ich heute im office meinen Posteingang geöffnet hab, hab ich meinen Augen nicht getraut. Eine Email von Wolfgang - ein &#8220;Gschicht&#8217;l&#8221;. mittlerweile gut 2 Jahre zurückliegend, ähnlich der Roland-Story, allerdings mit niveauvollerem &#8220;Abgang&#8221;. Ich bin immer noch mehr als erstaunt und frage mich, warum er möchte, dass wir uns treffen. Wir hatten bisher keinen Kontakt (Geburtstagsglückwünsche und Weihnachtsgrüße ausgenommen) und ich hätte auch nie daran gedacht, diesen wieder aufleben zu lassen. Zugegeben - wie ich seiner Mail entnehmen konnte - es hat sich in seinem Leben einiges verändert. Nach unserer Trennung ist er zu seiner Frau zurückgekehrt (dies war ja der eigentliche Grund) und dies ist - wie ich es von Anfang an gewußt hab - natürlich nicht gut gegangen. Jetzt aber hat er, so schreibt er, die große Liebe gefunden (was Besonderes, Supertolles) und ist totz oder wegen der im August anstehenden Scheidung und aktueller Wohnungssuche Zitat: &#8220;ur-happy&#8221;. Er möcht wissen, wie&#8217;s mir geht, ob ich noch fliege und ob wir uns, gemeinsam mit seiner Freundin, welcher er alles über uns erzählt hat, nicht vielleicht treffen wollen. Hmmmm - nun dies mutet mir sehr seltsam an, aber eigentlich spricht nichts dagegen.</p>
	<p>Rückblickend muß ich sagen, daß mir wohl die Trennung damals schwer zugesetzt hat und ich ihn lange Zeit als riesiges A&#8230;&#8230;&#8230;. gesehen hab. Mein Gemüt hat sich aber schon lange wieder beruhigt, ich sehe die Dinge heute anders. Von &#8220;zusammen gewesen sein&#8221;, so wie er es heute bezeichnet hat, kann in meinen Augen nicht die Rede sein. Es war bestenfalls eine kurze, zumindest von meiner Seite eine sehr intensive Leidenschaft, aber mehr schon nicht. Die Sache und der dazugehörige Trennungsschmerzes haben aber auch was Gutes an sich gehabt. Ich hab ein Verhalten kennengelernt, von dem ich heute weiß, daß ich ein solches in einer Beziehung nicht haben möchte. Außerdem war Wolfgang der einzige, der jemals zu seinem Verhalten Stellung genommen hat. Zugegeben - gewissermaßen erzwungener Weise - aber immerhin, er hat ein Statement abgegeben und das läßt mich die Geschichte einfach als erledigt ablegen. Ohne herben Beigeschmack, ohne weiteres Gekränktsein, ohne auf ihn bös zu sein. Find ich eigentlich schön.</p>
	<p>Hab ihm heute auch mitgeteilt, daß ich mich sehr für ihn freue. Irgendwie ist&#8217;s ja auch wirklich so, wenngleich auch ein bissl Wehmut aufkommt, weil auch er, so wie alle anderen &#8220;ur-happy&#8221; ist, während ich allein und fast ein bissl einsam durchs Leben stolpere. Klingt jetzt bös, ist aber gar nicht so gemeint. Ich vergönne allen meinen EX ihr Glück, ich tät nur auch gern für mich ein bissl was davon haben wollen. Na, ja - mal sehen - vielleicht kommt&#8217;s ja irgendwann. Ich kann ja sowieso nix ändern. </p>
	<p>Frage mich nur, warum sie immer wieder aus der Versenkung auftauchen. Ist ja grad so, als wollten sie mir zeigen, dass sie es auch ohne mich &#8220;geschafft&#8221; haben. Hmmm - als ob es daran was zu zweifeln gäb. Jeder ist ersetzbar! Na, ja - vielleicht hab ich ganz tief im Inneren bislang wirklich daran gezweifelt, was weiß ich? Oh Gott - Abgründe tun sich auf - ich will gar nicht weiter darüber nachdenken. Macht nur einen wirren Kopf und abgesehen davon bin ich zu müd dafür&#8230;..
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nur in der Bewegung</title>
		<link>http://snuk.blog.spiritproject.com/2005/07/19/nur-in-der-bewegung/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jul 2005 00:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snuk</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[	Das Leben ist ein
ständiger Weg ins Unbekannte.
Wer zu lange
an einem Punkt verharrt,
läuft Gefahr zu erstarren.
Nur in der Bewegung,
so unangenehm oder schmerzhaft
sie manchmal auch ist,
bleibt das Leben lebendig.
(Hans Kruppa - Vom Loslassen und Neubeginn)
	Mensch bin ich froh, daß wíeder etwas Bewegung in mein Leben gekommen ist. Wie bereits oben zitiert ist es derzeit nicht immer angenehm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Das Leben ist ein<br />
ständiger Weg ins Unbekannte.<br />
Wer zu lange<br />
an einem Punkt verharrt,<br />
läuft Gefahr zu erstarren.<br />
Nur in der Bewegung,<br />
so unangenehm oder schmerzhaft<br />
sie manchmal auch ist,<br />
bleibt das Leben lebendig.<br />
(Hans Kruppa - Vom Loslassen und Neubeginn)</p>
	<p>Mensch bin ich froh, daß wíeder etwas Bewegung in mein Leben gekommen ist. Wie bereits oben zitiert ist es derzeit nicht immer angenehm und zuweilen gibt&#8217;s ganz schön was zu schlucken, aber es tut sich was bzw. hab ich einiges mit MIR zu tun . Manchmal gibt&#8217;s eine Lawine zum Nachdenken, manchmal tun sich &#8220;Abgründe&#8221; auf, aber es ist die Zeit der Erkenntnis, des Akzeptierens (ein bissl geht&#8217;s ja schon) und des Verarbeitens. Manchmal gibt&#8217;s aber auch Nettes. Komisch ist bloß, daß ich genau diese netten Dinge immer erst total spät bemerke. Ich muß echt einen Knall haben bzw. war bislang scheinbar so festgefahren in meinen Verhaltensmustern, daß ich mich doch echt selbst um unbeschwertes Lachen bringe. Tsk, tsk, tsk - shaking my head! Aber wie sagt David so schön: Erkenntnis ist der erste Weg zur Besserung!</p>
	<p>Hatte heute im Krankenhaus eine total nette Begegnung mit einem Typen (Pfleger???), der scheinbar meinen Oberarzt kennt. Mächtig viel Gelächter und Gefeixe, vielleicht ein Wiedersehen am Freitag, wenn ich bei Philipp zur Befundbesprechung anrattere. Apropos Befundbesprechung =&gt; erste Diagnose nach der MR: leichter Bandscheibenvorfall. Na super - bin ja schon gespannt, was da an Behandlung auf mich wartet. Irgendwie hab ich das Gefühl als ob es sich da um eine etwas langwierigere Geschichte handelt. Na, ja - ich werd&#8217;s wohl auf mich nehmen. Erstens ist es im Krankenhaus immer lustig, zweitens komm ich Philipp sowieso nicht aus (ist er doch wie der Geier auf meine Nachsorgeuntersuchungen aus) und drittens tät ich auch in körperlicher Hinsicht ganz gern meine Bewegungsfreiheit wieder erlangen *ggggg*</p>
	<p>Im Büro geht mir augenblicklich alles am A&#8230;.. vorbei. Seit Roland einfach wortlos aufgelegt hat, als er mich zufällig am Telefon hatte, reißt es mich dort nicht grad vom Hocker. Na, ja - der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Um es mir nicht unnötig schwer zu machen (zuweilen glaube ich kranker Weise immer noch daran, nicht gut genug zu sein - so ein Blödsinn!!!!!!) habe ich beschlossen, davon auszugehen, daß dieses ignorante Verhalten zu den neuen Umgangsformen gehört und versuche gerade damit klar zu kommen bzw. mich daran zu gewöhnen. Ich bin mitten im Akzeptieren, daß man(n) einen feuchten Kehrricht an mir interessiert ist, nicht mal mehr geschäftlich. Recht so! Es muß ja nicht sein, die Welt steht trotzdem und es tut nicht einmal mehr weh. Irgendwann wirds einfach Alltag sein, vollkommen normal eben. Sehe augenblicklich, daß die Nettigkeiten sowieso außerhalb der Firma &#8220;beheimatet&#8221; sind. Coole Sache - mache im office einfach meinen Job, nicht ungern und so korrekt wie gefordert, aber mehr oder weniger emotionslos und freue mich auf meine Freizeit! In dieser Sekunde fallen mir Philipps Worte nach meiner ersten OP ein &#8220;&#8230;.Sie müssen Ihr Leben ändern!!!!!&#8221; Lang hat&#8217;s gedauert, aber allmählich hab ich&#8217;s - die Firma ist nicht mehr mein Lebensinhalt!!! Gell da schaust, Herr Oberarzt!
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ärzte und Patienten</title>
		<link>http://snuk.blog.spiritproject.com/2005/07/14/arzte-und-patienten/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2005 00:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snuk</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[	Frage an Radio Eriwan: Wenn Chirurgen jemanden das Leben retten, ist es normal, daß 
	- sie diese Patienten in ihrem privaten KFZ eine Runde durch die Gegend kutschieren?
- sie diese Patienten unentgeltlich in ihrer privaten Ordi behandeln?
- sie mit diesen Patienten in ihrer Ordi gemütlich eine Flasche Wein schlürfen?
- sie diesen Patienten bei den folgenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Frage an Radio Eriwan: Wenn Chirurgen jemanden das Leben retten, ist es normal, daß </p>
	<p>- sie diese Patienten in ihrem privaten KFZ eine Runde durch die Gegend kutschieren?<br />
- sie diese Patienten unentgeltlich in ihrer privaten Ordi behandeln?<br />
- sie mit diesen Patienten in ihrer Ordi gemütlich eine Flasche Wein schlürfen?<br />
- sie diesen Patienten bei den folgenden Kontrolluntersuchungen im Krankenhaus jegliche Formalitäten und Wartezeiten ersparen?<br />
- sie mit diesen Patienten im Behandlungszimmer der chirurgischen Ambulanz (!!!!!!!!!) gemütlich eine rauchen?<br />
- sie dafür sorgen, das die Wünsche dieser Patienten weitgehendst erfüllt werden, obwohl sie selbst damit ein extrem hohes medizinisches Risiko eingehen?<br />
- sie sich nach Jahren noch so intensiv um diese Patienten bemühen und sich sogar um Krankheitsbilder annehmen, die absolut nicht  in ihren Tätigkeitsbereich fallen?<br />
- sie nach Jahren noch immer um die &#8220;alleinige&#8221; Zuständigkeit in Sachen Nachsorgeuntersuchungen dieser Patienten bemühen, obgleich dies Sache eines Spezialisten (Onkologen) wäre?<br />
- sie sich um die private Situation dieser Patienten erkundigen?<br />
- sie die CD, welche ihnen diese Patienten einmal geschenkt haben, im CD-Player des Autos mit sich herumkarren?</p>
	<p>Hmmmmmm - ich hab das noch von keinem Arzt gehört. Soviel Einsatzbereitschaft grenzt ja beinahe an barmherziges Samaritertum und ist schier unglaublich. Und trotzdem gibt es diese Situation. Ich lebe sie gerade und frage mich nun bereits das 5. Jahr WARUM jemand so etwas tut (zumal er ja niemals um nur irgendeins dieser Dinge gebeten wurde). Würde er dies mit jedem seiner Patienten machen, hätte er viel zu tun und wär wahrscheinlich bald in der Klapsmühle. </p>
	<p>Ja, er ist schon was ganz Besonderes, mein Herr Oberarzt, wollen wir ihn hier der Einfachheit halber Philipp nennen. Das war er für mich eigentlich schon vom ersten Augenblick an. Damals als er mich fast tot in der Ambulanz &#8220;aufgefunden&#8221; hat, damals als er mich auf der Intensivstation besucht hat und ich Tage davor und auch Tage danach niemanden außer ihn wahrgenommen hab. Damals als er mir die Tragweite meiner Erkrankung klar gemacht hat und ich mir - nur um keine Schwäche zu zeigen und nicht zuletzt um seinetwegen - immer noch ein Lachen abgerungen hab. Damals als wir die 2. OP und deren Risiko besprochen haben - beinhart und total trocken. Jetzt wo ich hier sitze, erstmals versuche alles was er jemals für mich getan hat zusammenzufassen und ich gerade Hans Theessink höre. Jetzt wo es &#8220;Automobile&#8221; spielt, den Song, den ich damals für ihn &#8220;ausgekoppelt&#8221; hab. (Hmmmm - was für ein Zufall!!!!!!) Jetzt - wo er einen Bandscheibenvorfall diagnostiziert hat, einen Orthopäden gerufen hat, der dies bestätigt, wo er einen Termin für eine MRT ausgemacht hat und jetzt wo er die Befunde zu dieser Sache haben möchte, obwohl diese Geschichte absolut nicht in sein Metier fällt!!!!!! Jetzt - wo ich absolut kein Vertrauen in Menschen besitzte.</p>
	<p>Vielleicht soll ich bloß sehen, daß nicht alle Männer gleich sind. Vielleicht soll ich bloß sehen, daß man(n) mir nicht immer nur Böses wollte.  Vielleicht soll ich bloß lernen, Dinge nicht mehr zu hinterfragen. Vielleicht soll ich bloß lernen, Dinge anzunehmen. In der konkreten Geschichte kann ich nämlich gleich gar nichts anderes tun. Ein DANKE könnt&#8217; ich grad noch keuchen, aber das erscheint mir zuwenig, weil noch nie in meinem Leben jemand so viel für mich getan hat und schon gar nicht OHNE dafür irgendeine Gegenleistung zu erwarten. Ich bin fast ein bissl hilflos&#8230;&#8230;
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>the eagle ist preying&#8230;.</title>
		<link>http://snuk.blog.spiritproject.com/2005/07/01/the-eagle-ist-preying/</link>
		<comments>http://snuk.blog.spiritproject.com/2005/07/01/the-eagle-ist-preying/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2005 00:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snuk</dc:creator>
		
		<guid>http://snuk.blog.spiritproject.com/2005/07/01/the-eagle-ist-preying/</guid>
		<description><![CDATA[	&#8230;. - got the will to survive
legends of old say she&#8217;ll outlive mankind
she&#8217;s watching the changes - counting the days
on the scene of destruction
- what will the children play?
	(Hans Theessink) - no, na - wer sonst ;o)
	Irgendwie ist heute alles ganz komisch gelaufen, ganz anders als gestern noch vermutet, komplett unerwartet und trotzdem nicht einmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>&#8230;. - got the will to survive<br />
legends of old say she&#8217;ll outlive mankind<br />
she&#8217;s watching the changes - counting the days<br />
on the scene of destruction<br />
- what will the children play?</p>
	<p>(Hans Theessink) - no, na - wer sonst ;o)</p>
	<p>Irgendwie ist heute alles ganz komisch gelaufen, ganz anders als gestern noch vermutet, komplett unerwartet und trotzdem nicht einmal so schlecht. *grins* - das erste Mal, das ich erkenne, das nicht alles detailgenauer Vorplanung bedarf. Am heutigen Tag haben meine Jungs ihr neues Amt angetreten. Ganz offiziell sind sie jetzt in den elitären Kreis (*spei*) der ganz großen Köpfe eingetreten. &#8220;Herr Oberkopf&#8221; hat mich angerufen und gebeten, in seinem Name eine Flasche Sekt (*gleich nochals spei*) zu öffnen, mit den beiden &#8220;Frischlingen&#8221;anzustoßen, ihnen zu gratulieren (also Freude heucheln) und ihnen Erfolg zu wünschen (*den letzten Tropfen Mageninhalt herauswürg*). Na, super!!!! Ausgerechnet MICH hat er sich auserkoren. Wo ich wohl ein Meister der Worte aber leider ein absoluter Dilettant in Sachen Lüge bin. Na, ja - soweit reichts bei all den Herren Vorstand nicht, die haben einfach keine Menschenkenntnis. Egal - ich hab die Sache erledigt, scheinbar nicht einmal so schlecht, denn sonst hätt ich ja nicht den ganzen Vormittag mit den Jungs &#8220;gesoffen&#8221;. Das größte an dieser Sache ist, daß ich genau in dieser Situation erkannt habe, dass ich in affenartiger Geschwindigkeit gelernt habe, ihr Spiel zu spielen. Ich habe heute jeden ihrer Manipulationsversuche und Aushorchmethoden schon im leisesten Ansatz erkannt und habe daraus MEIN Spiel gemacht. *grins* - der Höhenflug läßt sie unvorsichtig werden!!!!!! Nicht einmal so schlecht, ich muß sie nur in dem Glauben lassen, dass ich die &#8220;Blonde&#8221; bin, für die sie mich ganz offensichtlich halten. Dann kann ich&#8217;s mir als quasi &#8220;Verbündete&#8221; richten, wie ich es brauch, natürlich immer mit dem Wissen, ganz allein dazustehen und ganz schlechte Chancen auf einen Joker zu haben. Aber das ist ja sowieso nix Neues! Wir spielen jetzt bloß in einer anderen Liga, unter &#8220;Freunden&#8221; quasi (*spei*) und weil da alle gleich stark sind - meine Wenigkeit ausgenommen, ich bin ja bloß der Lakai - ist es für sie nicht mehr notwendig die Ellenbogen einzusetzen. Augenblicklich zumindest nicht, Gott erhalte diesen Zustand!</p>
	<p>Im alkoholgetränkten Vormittagsgetratsche kam natürlich die Sprache auf meinen &#8220;Auszucker&#8221; aber generös, wie man als großes Tier nun mal ist, hat man milde darüber hinweg gesehen, verständnisvoll gelächelt und mich sogar in meiner Ansicht noch bestärkt. Oooooh wie gnädig!!!!! *zynisch grins* Aber gesagt ist gesagt, die Sache gilt, es war ja nix und ich hab ja vollkommen Recht gehabt - damit hab ich ein gewaltiges StücK Land erobert und bin ich einen mächtigen Schritt im Abstecken meines Reviers weitergekommen! Dankeschööööön!!!! *bös grins und ätsch ausgetrickst* </p>
	<p>Es ist wie&#8217;s ist: der Adler jagt wieder und hat den Willen zu überleben!!!!!!!!!!
</p>
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		<title>Unschönes, Unerquickliches und manchmal auch Nettes</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2005 00:00:01 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die letzten Tage hatte nichts Positives an sich. NEIN - so kann man es nicht formulieren! Es haben sich einfach viele unschöne Dinge zugetragen (so unschön, dass ich sie hier gar nicht festhalten möchte; am Besten ist, sie bald wieder zu vergessen) ABER nichtsdestotrotz kann ich das Positive daran erkennen. Nämlich die Möglichkeit zu lernen, damit umzugehen und irgendwann souverän über den Dingen zu stehen. Es ist einfach nur ein bisschen viel auf einmal bzw. sind die Zeitabstände zwischen dem Eintreffen der Ereignisse relativ knapp bemessen. Es blieb kaum Zeit die &#8220;Schläge&#8221; zu erfassen, geschweige denn durchzuamten. Dies alles hatte gestern meinen totalen &#8220;Zuck aus&#8221; im Büro zur folge. Leider habe ich erstmals so richtig die Fassung verloren. So ein Bockmist!!!!! Heute ärgert mich meine &#8220;Entgleisung&#8221;, aber das ändert jetzt nichts mehr an der Tatsache. Morgen steht deswegen ein Gespräch mit DKO ins Haus. Bin ernsthaft am Überlegen ob ich mit der Wahrheit herausrücken soll. An sich wäre es mir ein Bedürfnis und eigentlich auch mein Weg, im konkreten Fall wäre es nicht nur taktisch unklug sondern eine absolute Eselei. Ohne einen anderen Job in der Tasche zu haben kann ich den Jungs leider nicht sagen, daß sie menschlich das absolut Letzte sind. Ich könnte versuchen, es ihnen mit der feinen Klinge zu servieren, quasi in edle Worte verpackt, muß aber trotzdem damit rechnen, daß a) sie es nicht verstehen wollen/können, b) sich an ihrem Verhalten nichts ändert, ganz im Gegenteil, sich dieses wahrscheinlich noch verschlimmert, weil entlarvt und letztendlich c) sie mich dann sehr schnell loswerden wollen. Hmmmm - eine schwierige Sache. Na, ja - ich mag mir jetzt den Kopf gar nicht voll machen. Ich werde morgen in der Sekunde entscheiden, wie ich mich verhalten werde. Ich glaube, in solchen Situationen bislang immer ein gutes Gespür gehabt zu haben. </p>
	<p>Hatte heute einen kurzfristigen Rückfall ins beschissene &#8220;Roland-Tief&#8221;, glaube aber, mich bereits wieder ein bissl gefangen zu haben. Genau am Höhepunkt des &#8220;Zusammenbruchs&#8221; hatte ich ein Zusammentreffen mit der Nachbarin, welches mit einem gemütlichen Plausch bei ihr endete. Scheint ein ganz Nette zu sein. Hat versucht, mich aufzubauen. Das Gespräch hat mir echt gut getan. Ist auch allein, hab sie nach ihrem Urlaub zum Gegenbesuch bei mir zu einem Glas Wein nach &#8220;Balkonien&#8221; eingeladen, weil sie den Balkon in ihrer alten Wohnung so vermisst. Freu mich schon drauf. Danke lieber Gott, dass du Heidi heute genau zum richtigen Zeipunkt an meine Tür hast klopfen lassen.</p>
	<p>David hat gestern die total geniale Idee des Healing Circle mit Ernie (Sushwap Indianer) am Schneeberg. Wir haben beschlossen, gemeinsam ein &#8220;Seminar&#8221; für Freunde, Bekannte und Gleichgesinnte (Selbstfindung, Mentaltraining, Spiritualität, innere Heilung, positives Denken, etc) basierend auf den Ritualien und Zerimonien der &#8220;First Nation&#8221; auszuarbeiten. David hat heute bereits das Detailprogramm erstellt, ich habe den &#8220;marketingtechnischen&#8221; Teil fertig ausgearbeitet - das Ding ist im Kasten. Es gilt nun nur mehr, den Termin mit der Edelweishütte abzustimmen und Ernie aus Kanada einzufliegen. WOW - ich bin urigst stolz auf uns! Und ich kann&#8217;s gar nicht erwarten, daran teilzunehmen&#8230;.</p>
	<p>Und es ist ja doch wahr:</p>
	<p>nothing stays for ever,<br />
everything must change some day,<br />
it all goes in circles,<br />
nothing stays the same old way&#8230;..</p>
	<p>(Hans Theessink)
</p>
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		<title>negativer Schulabschluss, neue Herausforderung, Floskeln</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jun 2005 00:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snuk</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[	Berndi hat die Entscheidungsprüfung in Englisch nicht geschafft *seufz* - ein Nachzipf und möglicherweise ein Schulwechsel stehen an. Hatte kurzfristig - nicht nur aufgrund der fatalen Situation mit den Wiener Schulen - die Nerven geschmissen, hab&#8217;s aber geschafft mich relativ schnell wieder einzukkriegen. Hab mich darauf besonnen, dass ich mit eisernem Willen bislang noch immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Berndi hat die Entscheidungsprüfung in Englisch nicht geschafft *seufz* - ein Nachzipf und möglicherweise ein Schulwechsel stehen an. Hatte kurzfristig - nicht nur aufgrund der fatalen Situation mit den Wiener Schulen - die Nerven geschmissen, hab&#8217;s aber geschafft mich relativ schnell wieder einzukkriegen. Hab mich darauf besonnen, dass ich mit eisernem Willen bislang noch immer bekommen habe, was ich wollte und habe das bestmögliche für den Sohnemann herausgeschlagen. War wohl mühsam, hab 2 Tage nur telefoniert - mit dem Stadtschulrat, dem Ministerium, dem Bezirksschulinspektor, diversen Direktoren, dem Klassenvorstand - kurzum mit Gott und der Welt, aber es hat sich ausgezahlt. Jetzt gilt es nur mehr, eine Lernstrategie für die Ferien zu erarbeiten und den Younster entsprechend zu coachen bzw. zu motivieren. Vielleicht schafft er die Nachprüfung ja doch und dann sieht die Welt schon gleich wieder ganz anders aus.</p>
	<p>Bin heute nach 2 Tagen &#8220;Zwangsurlaub&#8221; wieder im Büro gewesen und habe zusätzlich zum großen Kongress im September die Organisation eines zweiten, wohl kleineren, aber auch internationalen  Meetings (nur 40 Personen) übertragen bekommen. Juchuuu - noch ein Spezialaufgabe so richtig zum reinknien. Das tut total gut. Andere keuchen und stöhnen über Arbeit, die man ihnen &#8220;umhängt&#8221;, mir kann&#8217;s augenblicklich gar nicht zu viel sein. Liegt wahrscheinlich daran, daß ich dadurch meine Niederlage besser überwinden und mich selbst bestätigen kann. Hilft mir auch ganz mächtig, meinen Weg, nämlich das Kapitel Roland abzuschließen, konsequent zu bestreiten. Immer mehr erkenne ich, daß das niemals ernst gemeint war, daß ich lediglich auf der Warmhalteplatte dahinschoren sollte, für den Fall, daß man(n) Bedarf an Top-Leistungen hat. NUN - dafür gebe ich mich nicht her. Ich mache nach wie vor meinen Job, natürlich auch Dinge, die für ihn zu erledigen sind, in der gewohnten Professionalität und Perfektion, allerdings OHNE &#8220;rosa Mascherl&#8221; und OHNE &#8220;Silbertablett&#8221; - business as usual eben. </p>
	<p>Hab heute in mich hineingeschmunzelt, zumal ich ihn zufällig am Telefon hatte und feststellen konnte, daß sein Gerede, seine Fragen nach meinem Befinden eben wirklich nur Floskeln sind. Ich für mich hab entschieden, auf inhaltsloses, nicht aufrichtiges Gerede nicht mehr einzugehen und solche Fragen einfach zu übergehen. Sowohl bei ihm, als auch bei allen anderen und siehe da - es geht mir gut dabei. Es ist einfach ein Abstecken der Grenzen, frei nach dem Motto &#8220;bis hierher und nicht weiter&#8221; und  &#8220;geschäftlich selbstverständlich, privat bitte nicht&#8221;. Kann nur hoffen, daß es so angekommen ist und die von mir angestrebte Distanz künftig auch eingehalten werden kann. Meine Kollegen haben diese neue Verhalten natürlich heute hautnah mitbekommen und sind mehr als erstaunt über die von mir an den Tag gelegte &#8220;Härte&#8221;. Ich selbst seh&#8217; das gar nicht so arg, ich würde es schlichtweg als konsequentes Handeln - zu meinem Besten - beurteilen.
</p>
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